Dichte Rauschwaden breiteten sich am vergangenen Montag im Bereich einer Tiefgarage in der Oppenheimer Straße, in Stuttgart-Weilimdorf aus. Aus der Ferne ertönte bereits das Martinshorn. Kurz darauf traf dann auch schon ein Großaufgebot, bestehend aus der

Dichte Rauschwaden breiteten sich am vergangenen Montag im Bereich einer Tiefgarage in der Oppenheimer Straße, in Stuttgart-Weilimdorf aus. Aus der Ferne ertönte bereits das Martinshorn. Kurz darauf traf dann auch schon ein Großaufgebot, bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf und Botnang, sowie die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Kommunikation ausgerüstet und angriffsbereit vor Ort ein. Gemeldet war ein brennender PKW in einer Tiefgarage, sowie mehrere verletzte und vermisste Personen, die zum Zeitpunkt des Brandes Wartungsarbeiten in der Tiefgarage durchgeführt haben. Umgehend machten sich insgesamt 6 Trupps unter Umluft unabhängigem Atemschutz über zwei außenliegende Zugänge auf den Weg zur Menschenrettung, sowie zur Brandbekämpfung. Die Trupps der FF Weilimdorf nutzen hierfür die Hauptzufahrt zur Tiefgarage, während die Trupps der FF Botnang, ebenfalls unter Atemschutz, die Brandbekämpfung und Menschenrettung über das von außen zugängliche Treppenhaus vornahmen. Zusätzlich dazu wurden die an die Tiefgarage angrenzenden Wohnhäuser von weiteren Einsatzkräften, ohne Atemschutz, auf Raucheintritt kontrolliert und die Treppenhäuser ebenfalls nach verletzten Personen abgesucht. Schnell konnten die insgesamt sechs verletzten Personen gerettet und bis zum Eintreffen der Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK Giebels‘, welche ebenfalls an der Großübung mitwirkte, erstversorgt werden.

Was sich hier wie ein waschechter Einsatz anhört, war eine aufwendig geplante und gut durchdachte Großübung, die am vergangenen Montagabend stattgefunden hat. Um realitätsnahe Ernstfälle zu erproben, werden solche Übungen in regelmäßigen Abständen von den Angehörigen der Feuerwehr geplant und umgesetzt. Gerne werden hierbei auch Kameraden aus anderen Abteilungen, sowie die örtlichen DRK Verbände angefragt, um dadurch einen noch größeren Realitätsbezug zu schaffen.

 

Wir möchten ebenfalls nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle in diesem Übungseinsatz verwendeten Mittel weder den Teilnehmern der Übung, noch der Umwelt auf irgendeiner Art und Weise Schaden zugefügt haben. Bei dem für die Übung verwendeten Nebel, handelte es sich um harmlosen Disconebel aus einer durch die FF Weilimdorf aufgestellten Nebelmaschine. Die verletzten Personen wurden durch unsere Jugendfeuerwehrler‘ dargestellt, auch sie befanden sich zu keinem Zeitpunkt in ernsthafter Gefahr.

 

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei allen Mitwirkenden, unseren Kameradinnen und Kameraden der FF Botnang, der FF Abteilung Kommunikation, sowie den Kräften des DRK Giebel für diesen gelungen Übungseinsatz bedanken. Ebenso gilt unser Dank der Baugenossenschaft Feuerbach-Weilimdorf eG für die Bereitstellung des Übungsobjektes, als auch allen Anwohnern und Zuschauern für ihre Geduld und ihre Zeit.

 

Eure FF Weilimdorf

 

 

Bilder

 

Einsatzort