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  • Weilimdorfer Jugendfeuerwehr feiert Jubiläum

    Weilimdorfer Jugendfeuerwehr feiert Jubiläum

    Das 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuer Weilimdorf war schon im vergangenen Jahr. Wegen Corona konnte der runde Geburtstag aber nicht, wie geplant, gefeiert werden. Die Feier mit den Stuttgarter Jugendfeuerwehren wurde deshalb dieses Jahr nachgeholt.

    „Vierzehn Gewinner und drei Sieger“, mit diesen Worten begann Matthias Weber, Jugendleiter der Weilimdorfer Jugendfeuerwehr, seine Rede zur Siegerehrung der Stadtrally aller Stuttgarter Jugendfeuerwehren anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Weilemer Jugendwehr.

    Gegründet wurde die Jugendfeuerwehr Weilimdorf allerdings schon vor 21 Jahren, nämlich am 1. Januar 2001. Da Pandemiebedingt letztes Jahr eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht durchgeführt werden konnte, wurde sie nun, im 21. Jahr des Bestehens, nachgeholt.

    Beim Start am Morgen begrüßte Matthias Weber die vierzehn angereisten Jugendgruppen vor der Fahrzeughalle des Weilimdorfer Feuerwehrhauses und übergab ihnen ihre Routenpläne für die rund sieben Kilometer lange Strecke rund um Weilimdorf. An den 15 Stationen des Rundkurses mussten die rund 150 Kinder und Jugendlichen dann in den darauffolgenden Stunden ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Unter den elf Jugend- und zwei Kindergruppen der Stuttgarter Feuerwehr war auch die Jugendabteilung der Nachbarfeuerwehr Korntal-Münchingen unter den Teilnehmern. Nicht alle anstehenden Aufgaben hatten einen feuerwehrtechnischen Hintergrund, denn auch im normalen Dienstbetrieb der Kinder- und Jugendfeuerwehren nehmen Spaß und Spiel eine gleich große Rolle wie der reine Feuerwehrdienst ein.

    Auf dem Parcours gab es neben Anlaufpunkten mit Schätz- und Quizfragen, ein Fahrtraining mit einem Kettcar, Sackhüpfen, Kisten stapeln in der Vertikalen und Schlauch-Kegeln, um nur einige der Aufgaben zu nennen. Hauptattraktion der Stadtrally war in den Mähdachwiesen der Skippy-Bob, ein rund vier Meter langes „Hüpftorpedo“, bei dem vor allem Teamfähigkeit und Koordination gefragt war.

    Nach rund fünf Stunden erreichten die ersten Gruppen, erschöpft aber glücklich, wieder das Weilimdorfer Feuerwehrhaus. Dort hatten fleißige Helfer der aktiven Wehr bereits die Fahrzeughalle bestuhlt, den Grill mit Wurst und Fleisch belegt und Getränke kaltgestellt. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren und sich gestärkt hatten, stand die Siegerehrung an.

    Der Kommandant der Weilimdorfer Feuerwehr, Patrick Schöffner, sprach den Kindern und Jugendlichen seine Glückwünsche für die, trotz hochsommerlichen Temperaturen, erbrachten Leistungen aus. Patrick Schöffner, der seit 2021 die Weilemer Wehr leitet, war vor 21 Jahren selbst eines der Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Weilimdorf. Diesen Umstand hob Markus Heber, der stellvertretende Amtsleiter der Stuttgarter Feuerwehr, bei seiner Rede besonders hervor. Heber ermutigte damit die Kinder und Jugendlichen, sich weiter zu engagieren und einzubringen, um später selbst eine Führungsposition, sei es in der Jugendfeuerwehr oder bei den Aktiven, einnehmen zu können.

    Jugendleiter Matthias Weber hob in seiner abschließenden Rede nochmals hervor, dass es zwar drei Sieger gäbe, dass aber alle Teilnehmer Gewinner seien, die großes gesellschaftliches Engagement zeigen und sich für das Gemeinwohl einsetzen.

    Im Anschluss überreichten Markus Heber, Patrick Schöffner und Matthias Weber die Teilnehmerurkunden und Glaspokale an die Vertreter der teilnehmenden Gruppen. Unter den vierzehn Gewinnern erreichte die JF Heumaden den ersten, die Nachbarwehr aus Korntal-Münchingen den zweiten und die Jugendgruppe aus Münster den dritten Platz.

    Die Jubilarin

    Die Jubilarin, die Jugendfeuerwehr Weilimdorf, ist eine von 22 Kinder- und Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart. Insgesamt umfasst die Jugendfeuerwehr Stuttgart rund 450 Mitglieder. Etwa 150 Jugendleiter und Betreuer sind in den Nachwuchsabteilungen aktiv. Zwanzig Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren, davon sieben Mädchen, gehören zur Weilemer Jugendfeuerwehr. Sie werden von sieben Mitgliedern der aktiven Wehr betreut und ausgebildet.

    In ihrer einundzwanzigjährigen Geschichte hatte die JF Weilimdorf erst vier Jugendleiter, drei davon stammen selbst aus der Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen und ihre Betreuer treffen sich alle 14 Tage montags im Feuerwehrhaus. Dort steht aber, wie schon erwähnt, nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung im Vordergrund, auch Bastelabende, Ausflüge oder gemeinsames Eis essen gehören zu den Aktivitäten. Über das Jahr verteilt finden dann noch Zeltlager, Berufsfeuerwehr-Tage und gemeinsame Übungen mit der Aktiven Wehr statt.

  • Besondere Ehre für den langjährigen Kommandanten der Weilimdorfer Feuerwehr

    Besondere Ehre für den langjährigen Kommandanten der Weilimdorfer Feuerwehr

    Im Rahmen der Verbandsversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart, welche im Stuttgarter Feuerwehrmuseum in Stuttgart-Münster stattgefunden hat, bekam der langjährige Abteilungskommandant der Weilimdorfer Feuerwehr, Dietmar Weber, aus den Händen des Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler und dem Kommandanten und Amtsleiter der Feuerwehr Stuttgart, Dr. Georg Belge das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold. Diese sehr hohe Auszeichnung erhielt Dietmar Weber für sein langjähriges Engagement als ehrenamtlicher Feuerwehrmann und insbesondere als Abteilungskommandant der Weilimdorfer Wehr.

    20 Jahre war Dietmar Weber Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart-Weilimdorf und davor bereits 14 Jahre Stellvertreter. Mit 61 Jahren hat er den Stab an Jüngere weitergeben. Aber dennoch unterstützt er die aktive Abteilung weiter bis 65, zumindest noch tagsüber im Einsatzfall. Außerdem ist er noch im Ausschuss des Stadtfeuerwehrverbandes tätig.

    In Webers Zeit als Kommandant jagte ein Highlight das Nächste.

    Gleich im ersten Jahr seiner Kommandantur wurde die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Im selben Jahr konnte man auch ein Mannschaftstransportfahrzeug für den Feuerwehrnachwuchs in Form eines gespendeten VW-Bus entgegennehmen.

    2008 wurde dann das neue Feuerwehrhaus eingeweiht. 2015 wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 im Rahmen einer Fahrzeugweihe in Dienst gestellt und 2016 feierte die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf ihr 125-jähriges Bestehen.

    Auch zahlreiche weitere Ehrungen erhielt Weber bereits während seiner bisherigen 44 Dienstjahre.

    2002 erhielt er das silberne Feuerwehrehrenabzeichen des Landes Baden-Württemberg, 2018 erhielt er dieselbe Ehrung in Gold und bereits 2015 das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

  • Bundesweiter Rauchmeldertag 2022

    Bundesweiter Rauchmeldertag 2022

    [si] Am 13. Mai ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. In diesem Jahr lautet das Thema: „Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus und Verhalten im Brandfall“. Anlass ist die zunehmende Häufigkeit von Bränden durch derartige Akkus. „Bei unserer Aktion arbeiten wir in diesem Jahr eng mit dem Institut der Schadenverhütung (IFS) zusammen, dessen Datenbank mittlerweile einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen zeigt“, sagt Norbert Schaaf, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention e.V.. Der Rauchmeldertag 2022 solle deshalb auf das neue Alltagsrisiko aufmerksam machen, Verbraucher auf die Gefahren hinweisen und Empfehlungen zum Verhalten im Brandfall geben.

    Erhöhtes Brandrisiko durch Zunahme von Lithium-Ionen-Akkus im Alltag

    Vom Smartphone bis zum Elektroauto wird die mobile Welt zunehmend von Lithium-Ionen-Akkus mit Energie versorgt. Die Technologie ermöglicht eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher Leistung. Doch dabei steigt auch das Brandrisiko. Zwar geht nach Einschätzung der Experten bei sachgerechter Handhabung von einem Lithium-Ionen-Akku kein unverhältnismäßig hohes Brandrisiko aus, jedoch können folgenschwere Defekte auftreten, insbesondere bei technischen Mängeln oder unsachgemäßer Handhabung. Die Folge: der Akku kann seine gespeicherte Energie schlagartig unkontrolliert abgeben. Für Feuerwehren und Rettungsdienste sind solche Ereignisse längst keine Seltenheit mehr.

    Warum brennen Lithium-Ionen-Akkus? 

    Laut Institut für Schadenverhütung (IFS) können technische Mängel oder eine unsachgemäße Handhabung Defekte verursachen, durch die der Lithium-Ionen-Akku die gespeicherte Energie schlagartig und unkontrolliert abgibt – das so genannte „thermische Durchgehen“. Der Akku geht dabei sehr schnell und heftig in Flammen auf. Dadurch entzündet sich brennbares Material in der Nähe, es kommt sehr schnell zu einem Wohnungsbrand.

    Wie lade ich Lithium-Ionen-Akkus am besten? 

    Halten Sie sich unbedingt an die Herstellerangaben zum Laden der Lithium-Ionen-Akkus. Sie dürfen diese zudem auf keinen Fall öffnen, zerlegen oder beschädigen, es besteht akute Brandgefahr. Vermeiden Sie zu hohe oder besonders niedrige Temperaturen bei der Nutzung oder Lagerung. Achten Sie bei der Lagerung darauf, dass ein gegenseitiger Kurzschluss ausgeschlossen ist (ggf. Pole abgekleben). Entsorgen Sie die Akkus ordnungsgemäß über Sammelstellen z.B. im Einzel- oder Fachhandel.

    Wie lösche ich einen Li-Ionen-Akku-Brand?

    Ist der brennende Akku noch am Stromnetz angeschlossen, trennen Sie das Ladegerät vom Netz. Den Akku löschen Sie dann mit Wasser. Wichtig: Lithium-Ionen-Batterien reagieren oft zeitverzögert, d.h. auch wenn das Feuer augenscheinlich gelöscht ist, sind nicht automatisch die chemischen Prozesse im Inneren der Zelle gestoppt. Die Akkus sollten daher weiter mit Wasser gekühlt werden. Da eine Neuentzündung nicht auszuschließen ist, sollte der gelöschte Akku schließlich an einen sicheren Ort verbracht werden, z.B. auf eine nicht brennbare Unterlage im Freien. 

    Rufen Sie im Zweifelsfall über die Europaweite Notrufnummer 112 die Feuerwehr, bevor sich der Akkubrand zu einem Wohnungsbrand ausbreitet.

    Pressemitteilung

  • Brandschutzplenum 2022 im Feuerwehrmuseum

    Brandschutzplenum 2022 im Feuerwehrmuseum

    Am Montag, den 02. Mai war das Team der Brandschutzerziehung zum Brandschutzplenum im Feuerwehrmuseum in Stuttgart-Münster eingeladen.

    Dort wurde die Leitung des Arbeitskreises Brandschutzerziehung neu gewählt.
    Wir gratulieren Frank Wörner zur Wiederwahl zum Vorsitzenden des Fachkreises, Werner Hald zur Wiederwahl zum 1. Stellvertreter und Ina Kramarczyk zur Wahl zur 2. Stellvertreterin!

    Anschließend folgte ein Bericht des Arbeitskreises, was seit dem letzten Plenum in der Brandschutzerziehung passiert war.
    Dieser Bericht umfasste die Jahre 2020 und 2021, da das Brandschutzplenum 2021 leider nicht stattfand.
    Vorgestellt wurden die neuen Materialien, die in die Brandschutzerziehung aufgenommen wurden.
    Dazu gehört ein Feuerwehrauto-Holzpuzzle und ein Brandschutzerziehungsmemory. Die bisherige Bildergeschichte wurde überarbeitet.
    Zudem erfolgte ein Bericht über den Projektstart im Stuttgarter Osten, wo ein Pilotprojekt, finanziert durch den dortigen Bezirksbeirat startete.
    Anhand dieses Pilotprojektes gibt es bereits neue Projekte in den Stadtgebieten Vaihingen und Sommerrain.
    Weitere Infos gibt es hierbei im verlinkten Artikel der Stuttgarter Nachrichten.
    Stolz berichtete Frank Wörner, dass im Feuerwehrmuseum nun auch eine Vitrine der Brandschutzerziehung zu finden ist, wo Materialien und weitere Informationen der Brandschutzerziehung ausgestellt sind.
    Ein Ausblick auf 2022 erfolgte auch: Es wurde auf den Florianitag hingewiesen, auf dem die Brandschutzerziehung mit ihrem mobilen Anhänger tätig ist, sowie auf einen Lehrgang der Landesfeuerwehrschule hingewiesen.

    Nachfolgend berichete Ina Kramarczyk von der „Brandschutzerziehung 2.0“.
    Diese setzt sich damit auseinander, die Brandschutzerziehung mehr in die digitale Welt zu versetzen.
    Dazu gab es einige Onlinetreffen der zugehörigen Mitglieder, in welchen analysiert wurde, welche digitalen Services man sinnvollerweise bei der Brandschutzerziehung nutzen kann.
    Hierbei hat sich als größtes Hindernis die nicht besonders fortgeschrittene Digitalisierung an den Kitas herausgestellt.

    Werner Hald berichtete von den Aktivitäten des Landesfeuerwehrverbandes.
    Dort wurde das Projekt „Notfallkompetenz von klein auf“ erarbeitet, welches sich darum kümmert, alle Altersstufen der Bevölkerung in die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung zu integrieren.
    Außerdem wurde dort eine Fachempfehlung für die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung ausgearbeitet.
    Diese ist ebenfalls unten verlinkt.

    Eine erfreuliche Nachricht für alle anwesenden Fachkräfte für die Brandschutzerziehung verkündete Frank Wörner zum Schluss:
    Das durch den Arbeitskreis ausgearbeitete Hygienekonzept wurde durch die Branddirektion genehmigt und somit darf die Brandschutzerziehung in Stuttgart wieder anhand dieses Konzeptes starten.

  • „Ums Leben laufen“ 2022

    „Ums Leben laufen“ 2022

    „Ums Leben laufen“ – unter diesem Motto fand der jährlich ausgetragene Spendenlauf zu Gunsten des Mukoviszidose e.V. vom 01.04. – 10.04.2022 statt. In diesem Zeitraum konnten die Teilnehmer zahlreiche Kilometer sammeln. Jeder Kilometer wurde durch eine Spende honoriert. Dank der in Weilimdorf ansässigen VPV-Versicherung konnten 19 Weilimdorfer Feuerwehrfrauen und -männer an der Aktion teilnehmen. Die Weilimdorfer Teilnehmer sammelten insgesamt unfassbare 1215,8 Kilometer!

  • Übung Verkehrsunfall 2022

    Übung Verkehrsunfall 2022

    [si] Übungen zu Verkehrsunfällen sind etwas Besonderes, denn man hat nur sehr selten Zugriff auf ein Schrottauto. Aber wir hatten das Glück, nach längerer Pause wieder Zugriff zu zwei Schrottautos zu haben. Deshalb konnten wir bei den letzten beiden Übungen jeweils eine Einsatzübung zu einem Verkehrsunfall durchführen.
    Bei den Übungen ging es darum, zwei verletze Personen aus einem verunfallten PKW zu befreien.
    Zu Beginn werden Zugänge zu den Verletzten geschaffen, um lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen zu können. Parallel wird die Einsatzstelle abgesichert. Im Anschluss wird das Unfallfahrzeug gegen sämtliche Bewegungen gesichert. Durch das Unterbauen des PKWs wird ein fester Stand ermöglicht, sodass auch beim Einsatz von Schere oder Spreizer sich das Fahrzeug nicht bewegen kann. Um den schwerverletzen Fahrer möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu retten, wurden die Türen und anschließend das Dach des Fahrzeugs entfernt. Nun konnte dieser mithilfe eines Spineboards so schonend wie möglich befreit werden. Im Ernstfall erfolgt nun die Übergabe an den Rettungsdienst und dieser übernimmt die weitere Betreuung.
    Bei solch einer Übung kann man die Handhabung mit den hydraulischen Rettungsgeräten sowie den restlichen Werkzeugen auffrischen. Da diese Geräte relativ selten zum Einsatz kommen, sind diese Übungen unerlässlich, damit im Realeinsatz schnell und sicher geholfen werden kann.

  • Stuttgarter Feuerwehr Museum 2022

    Stuttgarter Feuerwehr Museum 2022

    [si] Im Zuge der Eröffnung nach der Winterpause am 02.04 musste das Stuttgarter Feuerwehr Museum wieder auf Vordermann gebracht werden. Deshalb machten sich am Samstag 5 Kameraden auf den Weg um bei Putz- und Aufräumarbeiten zu unterstützen. Eine Besonderheit ist, dass im Stuttgarter Feuerwehr Museum auch unser altes TLF 16 ausgestellt wird.

    Das Fahrzeug ist Anfang der 70 er Jahre von der Abteilung Weilimdorf als Unfallfahrzeug mit erwirtschafteten Geldern aus Festen gekauft worden. Das Fahrzeug gehörte ursprünglich der Feuerwehr Ludwigsburg-Poppenweiler. Es wurde damals komplett in Eigenarbeit durch die Feuerwehr zusammen mit ortsansässigen Firmen wieder hergerichtet. Somit hatte die FF Weilimdorf ein Novum in Stuttgart. Ein eigenes Fahrzeug. Das TLF mit Staffelkabine war für damalige Zeiten sehr modern. Und eines der ersten Fahrzeuge aus Stuttgart, das in Tagesleuchtrot lackiert wurde. Bereits auf der Anfahrt konnten sich in der Mannschaftskabine 4 Feuerwehrleute mit Atemschutz ausrüsten. Das Fahrzeug diente bis 1994 als erstausrückendes Fahrzeug in Weilimdorf und war dann bis 2001 noch im Einsatzdienst. Seither wird es im Stuttgarter Feuerwehrmuseum ausgestellt.

    Bei den Putzarbeiten konnten wir so auch unser altes TLF 16 wieder zu neuem Glanz verhelfen, sodass sich hoffentlich noch viele Besucher an dem Fahrzeug erfreuen können.

  • Übungsabend in der Kletterhalle

    Übungsabend in der Kletterhalle

    [si] Hauptsächlich bei Unwettereinsätzen oder Betriebsunfällen auf z. B. Baustellen kann es passieren, dass man in nicht gesicherte Bereiche vordringen muss. Dabei ist es erforderlich, dass man bei Arbeiten in diesen Bereichen vor dem Abstürzen gesichert wird. Durch diese Absicherung können wir sicherstellen, dass uns im Einsatz nichts Schlimmeres passiert.

    Zum Glück ist es relativ selten, dass man eine Absturzsicherung im Einsatz anwenden muss. Umso wichtiger ist es natürlich, die benötigten Handgriffe immer wieder einzuüben, dass sie im Notfall immer sitzen und man keine Fehler macht.

    Deshalb haben sich fünf Mitglieder aus Weilimdorf in einer Kletterhalle zu einer Sonderübung getroffen. Im Laufe des Abends konnten so alle Teilnehmer die Handgriffe mehrmals üben und anwenden. Dabei waren neben bereits ausgebildeten Multiplikatoren noch drei Mitglieder, die kurz vor dem Lehrgang stehen.

    Die ausgebildeten Multiplikatoren geben dann bei normalen Übungen ihr Wissen an die gesamte Mannschaft weiter. Zur Vorbereitung auf den anstehenden Lehrgang aber auch zur Auffrischung war es ein gelungener Übungsabend.

  • Tag des europaweiten Notrufs 112 – 2022

    Tag des europaweiten Notrufs 112 – 2022

    [hs] Am 11. Februar (11.2.) findet der Europäische Notruftag statt. Wiedereinmal wird das Datum genutzt, um für den Notruf und die Arbeit der Feuerwehren zu werben.

    An diesem Tag wird es wieder ein Twittergewitter von über 60 großen Feuerwehren der Bunderepublik geben.

    Unter dem Hashtag #Stuttgart112 sind die Tweets der Feuerwehr Stuttgart von 8 Uhr bis 20 Uhr über den Twitter-Account der Stadt Stuttgart zu lesen (@stuttgart_stadt oder https://twitter.com/stuttgart_stadt).

    Die Weilimdorfer Feuerwehr unterstützt schon seit mehr als 10 Jahren die Aktion des Europe direct Stuttgart. Als erste Freiwillige Feuerwehr in Europa hat die Weilimdorfer Feuerwehr kurz nach der Präsentation der Aktion auf dem Stuttgarter Marktplatzim Jahr 2012 ihre Fahrzeuge im Rahmen eines Tag der offenen Tür mit den blauen Logo´s beklebt.

    Zum Anlaß des diesjährigen Notruftages wurde ein Bericht durch das Pressebüro Tommasi entworfen. Dieser ist unter www.weilimdorf.de bereits online gestellt und erscheint am Tag des europäischen Notruf im “ In und Um Weilimdorf“.

  • Unterstützung der Familie des stellvertretenden Kommandanten der Korntaler Feuerwehr

    Unterstützung der Familie des stellvertretenden Kommandanten der Korntaler Feuerwehr

    Am Morgen des 4. November 2021 wurden Einsatzkräfte der Weilimdorfer Feuerwehr, gemeinsam mit Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall

    in die Flachter Straße gerufen. Bei dem Verkehrsunfall wurde eine Person von einem LKW überrollt, und starb noch an der Unfallstelle.

    Dass es sich bei der verunfallten Person um den stellvertretenden Kommandanten unserer Nachbarwehr Korntal handelt, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

    Umso größer war die Betroffenheit, als die Nachricht und Gewissheit uns ereilte.

    Am vergangenen Samstag fand auf dem Korntaler Friedhof die Trauerfeier für Boris Zaiser statt. Familie, Freunde, Bekannte und die große Feuerwehrfamilie, bestehend aus Vertretern aller Nachbarwehren und darüber hinaus und selbstverständlich der Gesamtfeuerwehr Korntal-Münchingen nahmen an der Trauerfeier teil.

    Um es zu ermöglichen, dass alle Angehörigen der Feuerwehr Korntal-Münchingen ungestört an der Trauerfeier teilnehmen konnten, besetzte in der Zeit von 10 bis 15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf in ihrem Feuerwehrhaus den kompletten Löschzug und stellte damit den Schutz für das Stadtgebiet Korntal-Münchingen sicher. Ebenso stand von der Feuerwehr Hemmingen zusätzlich ein Löschfahrzeug in Münchingen für etwaige Einsätze bereit.

    Wichtig ist nun die Aufarbeitung des Geschehenen und vorallem die Unterstützung der Familie von Boris.

    Wer die Lebensgefährtin und die gemeinsame Tochter des Korntaler Feuerwehrmanns unterstützen möchte, kann dies über die folgende Bankverbindung gerne tun:

    KSK Ludwigsburg

    DE 31604500501002087477

    Empfänger: Stefanie Bagli

    Verwendungszweck:  Boris Zaiser

    (Bild: FF Korntal-Münchingen)