Kategorie: Allgemein

  • Hauptversammlung 2026

    Hauptversammlung 2026

    (tom) Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf standen neben den Berichten auch wieder Beförderungen und Ehrungen an. Darüber hinaus standen in diesem Jahr auch Wahlen auf der Tagesordnung.

    Zur diesjährigen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Weilimdorf konnte Kommandant Patrick Schöffner neben den Kameradinnen und Kameraden aus der Aktiven-, Jugend- und Altersabteilung auch Branddirektor Prof. Dr. Markus Hauser von der Branddirektion Stuttgart, den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes, Thomas Häfele, den designierten Geschäftsführer des Stadtfeuerwehrverbandes Christian Schad, den Leiter der Feuerwache 4, Hans-Jörg Ziegler, Verbindungsmann Michael Munk, Weilimdorfs Bezirksvorsteher Julian Schahl und weitere Ehrengäste begrüßen.

    Nach dem Auftakt mit einem Imagefilm über die Feuerwehr bei der die Weilimdorfer Floriansjünger eine Hauptrolle spielen, hielt Schöffner Zu Beginn seines Berichts fest, dass die Feuerwehr Weilimdorf aktuell 102 Mitglieder hat, 66 in der Einsatzabteilung, 21 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 15 Kameraden in der Altersabteilung. An dieser Stelle wies der Kommandant darauf hin, dass inzwischen mehr als 50 Prozent der Aktiven aus der eigenen Jugendfeuerwehr kommen. „Wir sind stolz auf unsere hervorragende Jugendarbeit die seit über zwei Jahrzehnten eine verlässliche und tragfähige Grundlage für unseren Nachwuchs bildet.“ Insgesamt habe man im vergangenen Jahr fünf Neuzugänge begrüßen können, eine Kameradin habe man leider verabschieden müssen und Ehrenkommandant Dietmar Weber sei nach dem Erreichen der Altersgrenze in die Altersabteilung gewechselt.

    Alarme habe es in Weilimdorf im vergangenen Jahr 171 gegeben. Das sei die zweithöchste Zahl an Alarmierung in der Geschichte der Abteilung, hielt der Kommandant fest. Das Spektrum an Einsatzszenarien sei dabei besonders vielfältig und herausfordernd gewesen – von Bränden oder Verkehrsunfällen bis hin zur medizinischen Erstversorgung. Im Zusammenhang mit den Einsätzen hob der Kommandant positiv hervor, dass die Feuerwehr Weilimdorf eine Tagesalarmsichere und schlagkräftige Wehr sei. Zu jeder Tages- und Nachtzeit könne mindestens der Kurzzug bestehend aus dem Zugführerfahrzeug, einem Löschfahrzeug und der Drehleiter besetzt werden. In 90 Prozent der Fälle könne ein Ausrücken des gesamten Löschzuges ge­währleis­tet werden. „Damit leisten wir im äußersten Norden Stuttgarts einen essenziellen Beitrag gemäß dem SSV Prinzip – schneller, spezieller und verstärkend.“

    Zum Thema Übungsbetrieb berichtete der Kommandant, dass im vergangenen Jahr für die Mitglieder der Einsatzabteilung insgesamt 35 Übungen und zahlreiche Fahrerschulungen angeboten wurden. Ein besonderes Highlight sei die gemeinsame Übung mit dem DRK und dem Malteser Hilfsdienst gewesen bei dem zum einen Erste-Hilfe-Basics vermittelt und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst trainiert wurde – zum anderen die Abarbeitung zweier Verkehrsunfälle geübt wurde. Neu im Übungsplan waren Atemschutztrainings mit sogenannten Finnentests.

    In Sachen Fortbildung gab es zwei besondere Angebote für Führungskräfte. Eine in der Wilhelma, wo es wertvolle Tipps im Umgang mit exotischen Tieren gab und zum zweiten ein Tagesseminar zur Tunnelbrandbekämpfung, bei dem man im S21 Tunnel wichtige Informationen für den Ernstfall sammeln konnte. Eine Vor-Ort-Ausbildung bei der „International Fire Academy“ in der Schweiz sei hier wünschenswert. 49 Mitglieder haben zudem die verschiedensten Lehrgänge besucht, 34 nahmen an der Grundausbildung „Absturzsicherung“ teil. An der Stelle dankte Schöffner dem Team Fortbildung: Dessen Arbeit sei von unschätzbarem Wert.

    Nicht unerwähnt ließ Schöffner in seinem Bericht auch gesellschaftliche Aktivitäten, wie die Bewirtung der Weinmesse von Getränke Dachtler an verkaufsoffenen Sonntag, den Weilimdorfer Blaulichttag, und die Tage der offenen Tür, bei denen neben der Spielstraße der Tauchcontainer der Feuerwehr Kehl, betrieben von den Tauchern der Berufsfeuerwehr ein Besuchermagnet waren.

    Ferner erwähnte der Kommandant in seinem Bericht den Besuch bei der Partnerwehr im österreichischen Amtstetten, die Beteiligung der Feuerwehr Weilimdorf bei einer Spendenaktion für die Arche Stuttgart, die Unterstützung der Selbständigen für Weilimdorf, den Wintersporttag zusammen mit der Gerlinger Wehr und auch die Feierlichkeiten zu Weihnachten und zum Jahresabschluss.

    Abschließend dankte Schöffner seinen Stellvertretern Heiko Schroff und Tobias Weber für die gute Zusammenarbeit und allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz.

    Jugendleiter Matthias Weber berichtete anschließend über die Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses im vergangenen Jahr. Weber hatte in diesem Jahr einen filmischen Rückblick zusammengestellt, der einen Eindruck von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vermittelte. Diese umfasste neben den regelmäßigen Übungsabenden beispielsweise das Zeltlager der Stuttgarter Jugendfeuerwehren, den Cleanup Day den Blaulichttag oder auch die gemeinsamen Übungen mit der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr Gerlingen. Abschließend dankte Weber allen, die die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr bei ihren Aktivitäten unterstützt haben.

    Tanja Weichert berichtete anschließend von der Arbeit der Brandschutzerziehung, in deren Rahmen im vergangenen Jahr sechs Kindergärten bezüglich den Gefahren und dem richtigen Verhalten bei einem Brand geschult wurden. Außerdem seien zwei Waldheimgruppen bei der Feuerwehr zu Besuch gewesen und es wurde ein Projekt der Jugendfarm begleitet. Darüber hinaus hat das Team Brandschutzerziehung den Arbeitskreis Brandschutzerziehung mehrfach unterstützt, war beim Kinderfest der Sportvereinigung Feuerbach beim RemmiDemmi und beim Blaulichttag dabein. Insgesamt sei das Team 166 Stunden in Sachen Brandschutzerziehung im Einsatz gewesen und habe dafür teilweise extra frei genommen. Und Weichert freute sich, dass das Team um fünf weitere Brandschutzerziehungsfachkräfte erweitert wurde.

    Den Bericht der Altersabteilung übernahm deren Leiter Peter Schwenkkraus. Er freute sich dass die Treffen der Alterswehr immer sehr gut besucht seien. Auf dem Programm standen Stammtischabende, ein Nachmittag mit Kaffee und Kuchen oder ein Sommerfest. Und natürlich hat die Alterswehr bei den Tagen der Offenen Tür auch tatkräftig mit angepackt.

    Vom Sportbeauftragte Marcel Hafner erfuhren die Anwesenden, dass im vergangenen Jahr zahlreiche Kameraden am Lebenslauf in Ditzingen, beim Silvesterlauf in Weilimdorf und beim Keltenlauf dabei waren und auch das Training bei Sport Codex gerne angenommen wurde. Fünf Kameraden haben das Deutsche Feuerwehr Fitnessabzeichen abgelegt. In diesem Jahr steht die Teilnahme an einem Hallenfußballturnier für Feuerwehren, verschiedenen Läufe, diverse SportCodex Termine oder auch der wöchentliche Dienstsport am Dienstag auf dem Programm.

    Kassier Jürgen Staiger verwies, darauf, dass die Feuerwehr im letzten Jahr erstmals Umsatzsteuer abführen musste, was die Einnahmen entsprechend geschmälert habe. Nach dem anschließenden Bericht der Kassenprüfer wurde der Kassier von der Versammlung einstimmig entlastet und Tamara John anschließend als neue Kassenprüferin gewählt. Die anschließende Entlastung des Kassiers erfolgte einstimmig.

    Nächster Punkt auf der Tagesordnung waren die Wahlen, deren Leitung Hauser übernommen hat. Das Leitungsteam (Kommandant Patrick Schöffner, erster Stellvertreter Heiko Schroff, zweiter Stellvertreter Tobias Weber) wurde einzeln und in geheimer Wahl mit überwältigender Mehrheit für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt. In den Ausschuss gewählt wurden Tobias Weber, Heiko Schroff, Yannik Staiger, Daniel Rommel, Pascal Raub und Denis Juric. Zum Ausschuss gehören außerdem der Jugendleiter, die Gerätewarte, der Alterssprecher, der Kassier und die Schriftführerin. Zum Vertreter im Feuerwehrausschuss der Stadt wurde Kommandant Schöffner gewählt, als Delegierte im Stadtfeuerwehrverband seine Stellvertreter Schroff und Weber.

    Befördert wurden in diesem Jahr zum Feuerwehrmann Phoebe Gruber, Neo Müller, Felix Schindler und Clayton Vogt, zum Oberfeuerwehrmann Dominic Aubrecht und Giulian Maccarone, zum Hauptfeuerwehrmann, Nick Albrecht, Zum Löschmeister Pascal Raub und Tanja Weichert, zum Hauptlöschmeister Daniel Rommel und Matthias Weber, sowie zum Brandmeister Yannik Staiger.

    Ehrungen gab es in diesem Jahr natürlich auch einige und zwar sowohl durch die Stadt als auch durch das Land. Für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Aktiven Wehr erhielten Pawel Jakobi, Denis Juric, Dilara Maier, Steffen Vogt und Valentin Wetzel die Floriansmedaille der Stadt in Bronze, für 30 Jahre Roy Farchmin die Floriandmedaille im Gold und für 40 Jahre Volker Möhrle die Floriansmedaille in Gold in besonderer Ausführung.

    Für 15 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr erhielt Joachim Schön die Ehrennadel das Landes, Volker Möhrle erhielt für 40 Jahre Mitgliedschaft die Ehrennadel des Landes in Gold und Patrick Schöffner wurde die Landesehrung 25 Jahre zuteil. Aus der Wehr verabschiedet wurden Tamo Guhlke und Andreas Mader. Alle Geehrten erhielten zudem das Buch „Feuer & Mut“ von Karl Dattinger aus Amstetten.

    Anschließend hielten Hauser, Häfele und Schahl noch jeweils ein Grußwort. Hauser und Häfele gingen in ihren Ausführungen auf den städtischen Doppelhaushalt ein und stellten beide fest, dass die Feuerwehr mit einem blauen Auge davongekommen sei: „Wir werden die Projekte nicht alle in der Zeitschiene umsetzen können wir wir uns das vorstellen“, so Hauser. Nicht ganz so rosig sieht es bei den Stellen aus: dort werden von stadtweit 1.000 beantragten Stellen nur 70 genehmigt. „Wir wissen nicht was da auf uns zukommt, sind aber zuversichtlich.“ Für 2027 verwies Häfele auf das 175-jährige Jubiläum der Feuerwehr Stuttgart und lud alle ein sich da einzubringen. Es seien bereit einige Veranstaltungen geplant, unter anderem ein Aktionstag am 3. Juli in Stuttgart.

    Schahl sprach den Weilimdorfer Floriansjüngern einen großen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz im Stadtbezirk aus. „Auf euch ist immer Verlass. Danke dass ihr immer für unsere Sicherheit da seid“, so Schahl.

    Das Schlusswort hatte Kommandant Schöffner – und der wies noch auf die Veranstaltungen in diesem Jahr hin, angefangen bei der Bewirtung des Maifestes bei der Firma Dachtler am 10. Mai über das Handwerkerfest am 4. und 5. Juli, den Blaulichttag anlässlich des 25jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr am 25. Juli bis zur Großübung mit der FFW Botnang am 16. September. Und last but not least gab es auch noch den Hinweis, dass die Homepage der Feuerwehr einen Relaunch bekommen hat. Einfach mal reinschauen.

  • Sicher durch die Faschingstage

    Sicher durch die Faschingstage

    In den kommenden Tagen erreicht die „Fünfte Jahreszeit“ ihren Höhepunkt. Narren und Hexen stürzen sich übermütig ins Vergnügen. In Wirtschaften, Diskotheken, Hallen oder zu Hause im Partykeller gibt sich die bunte Narrenschar ein lustiges Stelldichein. In Feierlaune, vergessen viele, dass gerade diese „heiße Phase“ des närrischen Treibens auch Gefahren birgt.

    Deshalb gibt der Landesfeuerwehrverband folgende Tipps:

    • Dekorationen, Girlanden, Luftschlangen oder Lampions dürfen nicht mit offenem Feuer, Heizstrahlern oder Glühbirnen in Berührung kommen. Am besten schwer entflammbare Dekorationen verwenden.
    • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen, insbesondere zu später Stunde, wenn die Stimmung besonders ausgelassen ist.
    • Mit glimmenden Zigaretten nicht achtlos umgehen; sie können schnell einen Brand entfachen.
    • Zigaretten können nach lange nachglühen. Aschenbecher niemals in Papierkörbe entleeren. Am besten sind Blecheimer.
    • Für Kostüme kein leicht brennbares Material verwenden. Eine originelle Verkleidung muss noch lange nicht sicher sein.
    • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!

    Wir wünschen allen Narren tolle Tage und ein wenig Achtsamkeit, damit sie auf die tollen Tage mit Freude zurückblicken können.

  • Rauchmeldertag Freitag, der 13.02.26

    Rauchmeldertag Freitag, der 13.02.26

    Jährlich sterben rund 300 Menschen in Deutschland bei Bränden. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf riecht der Mensch nichts – und schon drei Atemzüge des hochgiftigen Rauchs können tödlich sein. Umso wichtiger, auf die kleinen Lebensretter aufmerksam zu machen! Das geschieht jährlich am bundesweiten Rauchmeldertag, der dieses Jahr am Freitag, den 13. Februar sowie am Freitag, den 13. März stattfindet.

    Rauchmelder retten in Deutschland durchschnittlich 4,1 Menschen pro Tag vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod, wie eine Auswertung der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ von Dezember 2019 bis Februar 2020 ergab. „Freitag der 13. Kann zu Ihrem Glückstag werden. Der Rauchmeldertag ist ein guter Anlass, um Ihre Rauchmelder zu überprüfen und sich mit dem Thema Rauchmelder zu befassen“, sagt Michael Wegel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg.

    Rauchmelder nach zehn Jahren austauschen

    Die DIN-Norm DIN 14676 (die sogenannte Anwendungsnorm für Rauchmelder) regelt verbindlich, dass nach zehn Jahren und maximal sechs Monaten alle Rauchmelder gegen neue Geräte ausgetauscht werden müssen. Denn nach mehr als zehn Jahren ist in der Regel nicht mehr gewährleistet, dass die sensible Messtechnik noch einwandfrei funktioniert und Rauchöffnungen frei von Verschmutzungen sind.

    Wenn Sie den Rauchmelder abnehmen, ist bei vielen Meldern auf der Rückseite das Herstellungsdatum eingedruckt, manchmal sogar, bis wann das Gerät spätestens ausgetauscht werden muss. Vor allem Vermieter beauftragen für die jährliche Wartung als auch den Austausch der Rauchmelder dafür gern einen Dienstleister, der dieses auch rechtssicher dokumentiert.

    Ein paar grundlegende Infos gibt es auch auf unserer Seite.

    Prüfen Sie Ihren Rauchmelder!

    Generell gilt: Prüfen Sie ihre kleinen Lebensretter regelmäßig. Hierfür genügt ein Drücken auf der Prüftaste – ertönt ein Prüfton, ist der Rauchmelder in Ordnung. Hören Sie keinen Prüfton, tauschen Sie entweder die Batterie aus (nur bei Rauchmeldern mit nicht fest eingebauter Batterie) oder tauschen Sie den Rauchmelder aus bzw. kontaktieren Sie die Hausverwaltung bzw. Ihren Vermieter und lassen Sie den Rauchwarnmelder austauschen.

    „Klein, aber oho“: Die Lebensretter im Haushalt

    Solange sie nicht Alarm schlagen, geraten Rauchmelder im Alltag in Vergessenheit. Dabei rettet ein funktionierender Rauchmelder an der Decke im Ernstfall Leben – und verschafft kostbare Zeit, um sich in Sicherheit bringen zu können. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen zeitlichen Vorsprung, sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

    Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann irreversible körperliche Schäden verursachen. Ursache für Brände im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen auch technische Defekte Brände aus.

    In Baden-Württemberg gilt nach der Landesbauordnung seit Juli 2013 für Neubauten und seit Ende 2014 für alle bestehenden Bauten die Rauchwarnmelderpflicht. Die Rauchmelder müssen in Schlafräumen (auch Gäste- und Kinderzimmer) sowie in Fluren und Gängen, die als Rettungswege zu diesen Schlafräumen dienen, angebracht werden. Diese Vorgaben gelten sowohl für Wohnungen als auch für bestimmte andere Gebäude, in denen Menschen schlafen können, wie das Innenministerium Baden-Württemberg beschreibt. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg empfiehlt, Rauchwarnmelder zum Beispiel auch im Wohnzimmer zu platzieren.

    Ein Brandfall kommt unerwartet – Vorbereitung rettet Leben

    Die wenigsten Menschen haben einen Plan, wie sie bei einem überraschenden Brand in der Wohnung richtig reagieren sollen. Vor allem nachts, wenn man durch den Alarm des Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen wird, gilt es schnell zu reagieren.

    In der Regel hat man nach Auslösen des Rauchmelders nämlich nur 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Hinzu kommt, dass ein Brandfall ein höchst erschreckendes Erlebnis und von den Betroffenen mangels Erfahrung auch nicht einzuschätzen ist. Daher wird von der Feuerwehr dringend empfohlen, sich vorher mit der ganzen Familie darüber Gedanken zu machen.

    Was tun, wenn’s brennt? Das richtige Verhalten im Brandfall

    Im Animationsclip des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg erklären der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund der kleine Elefant Württele, wie man sich bei einem Brand richtig verhält und was genau zu tun ist. Diesen Animationsclip findet man auf dem Youtube-Kanal des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg unter https://www.youtube.com/@LFVBW

    Weitere begleitende Unterlagen zum Clip sind auf der Internetseite des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg unter https://www.fwvbw.de/materialien-zur-brandschutzerziehung-und-aufklaerung,304.html verfügbar.


    Ein Beitrag des Feuerwehrverbands Baden-Württemberg

  • EU-weiter Notruftag am 11.2.26

    EU-weiter Notruftag am 11.2.26

    Das Wählen des Notrufs 112 kann Leben retten. Doch etwa jeder Fünfte (19 Prozent) in Deutschland kennt die europaweite Notrufnummer 112 nicht oder ist sich unsicher – eine erhebliche Wissenslücke, wie eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von Doctolib aufdeckt. Um die Nummer bekannter zu machen, findet deshalb jährlich am 11.2. der europaweite Notruftag statt.

    „Die 112 ist die Nummer für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten“, sagt Michael Wegel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. „Ein Notruf kann Leben retten – und das in ganz Europa unter der einheitlichen Nummer 112!“

    Es ist wichtig, dass alle – ob jung oder alt – die Nummer kennen, um im Notfall Hilfe holen zu können. Niemand braucht Angst haben, etwas dabei falsch zu machen. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg gibt Tipps und Hinweise für das Absetzen eines Notrufs.

    So setzt man einen Notruf richtig ab

    Wenn eine akute Notfallsituation vorliegt, wie schwere Verletzungen, Brände und Unfälle, dann sollte man den Notruf wählen. Kann man etwas beim Absetzen des Notrufs falsch machen? „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze einprägen, um einen Notruf am Telefon absetzen zu können. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Die einfache Devise: Dran bleiben! Außerdem erhält man bei Bedarf auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann“, erklärt Wegel.

    Die wichtigsten Fragen, die am Telefon abgefragt werden, sind:

    Wo ist der Notfallort?

    Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in denen es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder eine „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.

    Was ist passiert?

    Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge und Einsatzkräfte alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Herzinfarkt mit dem Rettungswagen.

    Warten auf Rückfragen!

    Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

    Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr und Rettungsdienst an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch und in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

    Hilfs-Apps bei Sprachbarrieren

    Für Menschen, die wegen einer Sprach- oder Hörbehinderung nicht gut oder gar nicht telefonieren und den Sprachnotruf 112 deshalb nicht nutzen können, stehen beispielsweise die Notruf-App nora, der Tess-Relay-Dienst und die Notruf-SMS beziehungsweise das sogenannte Gehörlosenfax zur Verfügung, um einen Notruf abzusetzen, empfiehlt das Innenministerium Baden-Württemberg.

    Wie geht der Notruf? – Infos für Kinder

    Auch Kinder sollten in einem Notfall wissen, was zu tun ist. Dafür hat der Landesfeuerwehrverband seitens der Landesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit dem Fachausschuss „Brandschutzerziehung und -aufklärung“ sowie der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg verschiedene Arbeitsmittel rund um den Notruf 112 erstellt. Sie eignen sich besonders für die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule. Der Feuerwehr-Löwe Badele und seinen Freund, der kleine Elefant Württele zeigen kindgerecht, wie der Notruf 112 geht. Der Animationsclip ist unter https://www.youtube.com/watch?v=YkvIxq9mmI8 zu finden.

    Weitere begleitende Unterlagen zum Clip finden Sie unter https://www.fwvbw.de/wie-geht-der-notruf-112-handreichung-und-arbeitsmittel,305.html verfügbar.


    Ein Beitrag des Feuerwehrverbands Baden-Württemberg

  • Einladung zum Tag der offenen Tür 2025

    Einladung zum Tag der offenen Tür 2025

    Auch dieses Jahr öffnen wir wieder unsere Tore und laden euch herzlich ein zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf am Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli 2025!

    Kommt vorbei und erlebt spannende Einblicke in unsere Arbeit, spannende Schauübungen und jede Menge Programm für Kinder und die ganze Familie.

    Samstag, 5. Juli – ab 15:00 Uhr:

    • Kinderprogramm – Spiel & Spaß für die Kleinen dank unserer Jugendfeuerwehr
    • Schauübung der Rettungshundestaffel des DRK – Seht, wie vierbeinigen Helden im Einsatz Leben retten können
    • Tauchcontainer der Wasserrettung der Berufsfeuerwehr Stuttgart – Einblick in die Arbeit unter Wasser
    • Live-Party mit den TwinCats – Ab 19 Uhr sorgt die Band für Stimmung und Tanzlaune!

    Sonntag, 6. Juli – ab 11:00 Uhr:

    • Fahrzeugschau & Tauchcontainer der BF Stuttgart – Entdeckt moderne Feuerwehrtechnik
    • Kinderprogramm – Spiel & Spaß für die Kleinen dank unserer Jugendfeuerwehr
    • Café Florian – Genießt Kaffee und selbstgebackene Kuchen von unserem beliebten Café Florian
    • Schauübung der Jugendfeuerwehr – Unser Nachwuchs zeigt sein Können!

    An beiden Tagen erwarten euch naturlich unter anderem leckere Speisen vom Grill und verschiedenste erfrischende Getränke – für jeden Geschmack ist etwas dabei!

    Kommt vorbei, stellt Fragen, schaut zu, macht mit – wir freuen uns auf euren Besuch!

  • Blaulichttag 2025 am 24.05 in Weilimdorf

    Blaulichttag 2025 am 24.05 in Weilimdorf

    Ein weiteres Highlight in diesem Frühjahr wird der Blaulichttag am 24. Mai 2025 auf dem Löwen-Markt und Löwenplatz. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf, dem DRK Weilimdorf/Zuffenhausen und der Rettungshundestaffel wird auch die Polizei mit mehreren Attraktionen von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr vor Ort sein. Zum Auftakt des Weilimdorfer Blaulichttages wird es um 11:00 Uhr eine große Schauübung geben. Auch hier ein dickes Kreuz im Kalender machen!

  • Totengedenken Ehrenkommandant Fritz Dachtler

    Totengedenken Ehrenkommandant Fritz Dachtler

    Die Feuerwehr Weilimdorf trauert um ihren Ehrenkommandanten Fritz Dachtler, der im Alter von 89 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.
    Fritz Dachtler trat 1952 in die Feuerwehr Weilimdorf ein und war von 1966 bis 1987 Abteilungskommandant. Mit seinem Übertritt in die Altersabteilung wurde er für seine Verdienste zum Ehrenkommandanten ernannt. Fritz hat sich während seiner Amtszeit und darüber hinaus in besonderem Maße um die Feuerwehr verdient gemacht.
    So wollte er beispielsweise die Ausmusterung eines Tanklöschfahrzeugs ohne Ersatz nicht hinnehmen. Kurzerhand organisierte er und seine Mitstreiter ein dreitägiges Fest, dessen Erlös es ermöglichte, ein zwei Jahre altes, jedoch verunfalltes Tanklöschfahrzeug von der Feuerwehr Poppenweiler zu kaufen. In über 2.000 Stunden freiwilliger Arbeit wurde das Fahrzeug komplett neu aufgebaut und blieb bis 2001 im Dienst.
    1975 gründete Fritz zudem den Weilimdorfer Jugend-Spielmannszug. Zu dieser Zeit gab es in Stuttgart nur einen weiteren Spielmannszug, nämlich den der Abteilung Wangen. Doch Fritz wollte, dass der Weilimdorfer Spielmannszug zu etwas Besonderem heranwächst und sich von den anderen deutlich abhebt. Er legte großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild, suchte gezielt nach einem Schneider für individuelle Uniformen und setzte auf Disziplin und Perfektion. Seine Arbeit zahlte sich aus: Der Spielmannszug wurde in zahlreichen Wertungsspielen ausgezeichnet und qualifizierte sich schließlich für die Teilnahme an den Bundeswertungsspielen.
    Der Dienst in seiner Feuerwehr, die Hilfe am Nächsten und der Schutz der Bürger in und um Weilimdorf standen für Fritz Dachtler stets an erster Stelle.
    Wir, die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf, sind Fritz zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihn immer in unseren Gedanken und Herzen bewahren!

  • Bundesweiter Warntag 2024

    Bundesweiter Warntag 2024

    Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.

    2024 ist dies der 12. September. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung verschickt. Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung. Über Cell Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung versendet.

    Was passiert am Bundesweiten Warntag?

    Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnmittel lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.

    Am Bundesweiten Warntag wird ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt.

    Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnmittel wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören.

    Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (zum Beispiel Lautsprecherwagen oder Sirenen) werden.

    Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnmittel und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde. Über Cell Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung versendet. Die Möglichkeit, auch über diesen Warnkanal zu entwarnen, wird derzeit unter anderem von den Mobilfunknetzbetreibern geprüft.
    [Meldung des BBK]

    Seit kurzem sind digitale Stadtinformationsanlagen in Stuttgart auch bei verschiedenen Warnstufen einsetzbar. Diese werden als weiteres Warnmedium neben den bereits verwendeten Warnapps oder Radio/Fernsehen verwendet. Nähere Informationen dazu gab die Feuerwehr Stuttgart vor kurzem in einer Pressemitteilung.

  • 125-jähriges Jubiläum der Freiwillige Feuerwehr Hardt- und Schönbühlhof

    125-jähriges Jubiläum der Freiwillige Feuerwehr Hardt- und Schönbühlhof

    Am vergangenen Wochenende feierte die Freiwillige Feuerwehr Hardt- und Schönbühlhof ihr 125-jähriges Jubiläum. Anlässlich des Jubiläums fand am Sonntag, 08. September, ein bunter Festzug durch den Ort statt. Die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf nahm am Festzug mit der aktiven Abteilung der Jugendfeuerwehr und unserem historischen Tanklöschfahrzeuge aus dem Feuerwehrmuseum teil. Bei noch herrlichem Sommerwetter konnten wir mit zahlreichen Feuerwehren aus dem Landkreis Ludwigsburg und vielen örtlichen Gruppen einen kleinen Beitrag zum Jubiläum für die Bevölkerung, aber in erster Linie für die Feuerwehr des kleinen Ortes Hardt- und Schönbühlhof leisten. Während des Festzuges schrillten die Funkmeldeempfänger der Weilimdorfer Feuerwehrleute. Aber selbstverständlich war für den Grundschutz in Weilimdorf gesorgt, und das Hilfeleistungslöschfahrzeug konnte mit Rückbleiber recht schnell zu einem Kleinbrand im Gewann Horn ausrücken.

  • Atemschutztraining 2024

    Atemschutztraining 2024

    Damit ein Mitglied der Feuerwehr Atemschutz tragen darf, gibt es mehrere Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. Grundsätzlich muss eine dafür vorgesehene dreitägige Ausbildung absolviert werden. Zusätzlich muss die körperliche Eignung durch einen Arzt alle drei Jahre bestätigt werden und es findet jährlich eine Belastungsübung statt, bei der man verschiedene Aufgaben wie das Steigen der Endlosleiter und das Durchqueren der Atemschutzstrecke bewältigen muss. Diese sind dafür da, die grundlegende Eignung für den Atemschutzeinsatz festzustellen.

    Am vergangenen Freitag sind sechs Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf einen Schritt weiter gegangen und absolvierten eine zusätzliche Belastungsübung.
    Ziel bei dieser speziellen Übung war es, zum einen das Handling der Ausrüstung unter Zeitdruck zu üben. Ist eine Anfahrt zur Einsatzstelle sehr kurz oder man muss ich vor Ort aufgrund eines Brandes schnell ausrüsten, hat man sehr wenig Zeit, um sich vollständig auszurüsten. Außerdem konnten so verschieden Varianten ausprobiert werden und jeder für sich entscheiden, welche einem am besten liegt.

    Des weiteren wurden Atemtechniken geübt. Dafür teilten sich mehrere Personen ein Atemschutzgerät. Hierfür kann also immer nur einer Atemluft einatmen, während die anderen die Luft anhalten müssen. Um zu lernen, wie man gegen den Atemreflex ankämpfen kann, ist nur in so einer gesicherten Umgebung möglich. Im Einsatzfall sollte so eine Situation niemals auftreten und wenn, kann man sich mit solchen Übungen auf den Ernstfall vorbereiten.

    Der letzte Teil des Abends befasste sich mit der Sportlichkeit. Hierzu gab es mehrere Stationen, die jeder mehrere Male durchlaufen hat. Es wurden solange Aufgaben bewältigt, bis die Atemschutzgeräte fast entleert waren, damit noch genug Zeit zum Herunterfahren nach den Anstrengungen bleibt.

    Ziel dieser zusätzlichen Übung war es, mehr Routine in den Handgriffen zu bekommen und jeden Teilnehmer an die Belastungsgrenze zu treiben. In einem sicheren Umfeld kann so jedem seine Grenzen aufgezeigt werden, ohne dass eine Gefahr droht. Im Einsatzfall kann man so brenzlige Situationen besser einschätzen und darauf reagieren.